Was ist eine eSIM?
Eine eSIM ist eine SIM-Karte, die in der Hardware des Handys selbst sitzt statt in einer herausnehmbaren Schublade. Sie laden den Tarif herunter — normalerweise per QR-Code — und das Handy behandelt ihn als zweite Leitung. Jetzt kommt der Teil, der zählt, wenn Sie nach China fliegen.
Wie eine eSIM funktioniert
Ein Handy mit eSIM-Unterstützung hat einen kleinen, fest verbauten Chip, der einen oder mehrere Mobilfunktarife aufnehmen kann. Beim Kauf eines Tarifs bekommen Sie einen Aktivierungscode; in der China eSIM App liegt dieser Code einfach da, in Ihrer Bestellung. Das Handy schreibt den Tarif auf den Chip, und von da an verhält er sich wie jede andere SIM.
Weil die eSIM neben Ihrer physischen SIM sitzt, betreibt das Handy beide gleichzeitig. Ihre eigene Nummer bleibt erreichbar, während die eSIM auf einem chinesischen Netz die Datenarbeit übernimmt — geleitet über ein internationales Gateway, so wie Roaming-Verkehr das immer ist.
eSIM oder eine an einem Schalter in China gekaufte SIM
Eine lokale chinesische SIM wird nach dem Prinzip der Registrierung unter echtem Namen verkauft: ein besetzter Schalter, Ihr Reisepass, ein Formular und eine Schlange nach einem Flug, der schon den größten Teil Ihres Tages verbraucht hat. Eine eSIM kommt sofort an, ist in etwa zwei Minuten zu Hause installiert und kann nicht neben den Beifahrersitz eines Taxis fallen. Es gibt einen zweiten Unterschied, der hier mehr zählt als sonst wo: Eine lokale SIM ist eine lokale Verbindung, und lokale Netzregeln gelten für alles, was sie trägt. Eine Roaming-eSIM leitet Daten über ein internationales Netz, sodass die Apps, die schon auf Ihrem Handy sind, so weiterlaufen wie zu Hause.
Sagen wir den Kompromiss laut: Die lokale SIM gibt Ihnen eine chinesische (+86) Telefonnummer und eine etwas geringere Latenz, dieser Tarif gibt Ihnen beides nicht. Eine +86-Nummer ist das, was manche Festland-Dienste für einen Bestätigungscode verlangen. Wenn Sie nur das Internet brauchen — und Ihre eigenen Apps darauf —, ist die eSIM schneller zu bekommen und deutlich weniger Aufwand. Wenn Sie monatelang bleiben und sich für lokale Dienste registrieren, kaufen Sie zusätzlich die lokale SIM.
Welche Handys unterstützen eSIM?
iPhone XS und neuer, Samsung Galaxy S20 und neuer, Google Pixel 3 und neuer und die meisten aktuellen Android-Handys der Mittel- und Oberklasse. Die bemerkenswerte Ausnahme ist der chinesische Festlandmarkt selbst: Die meisten dort verkauften Handys werden ohne eSIM ausgeliefert, sodass ein in China gekauftes Handy diesen Tarif ablehnen kann, selbst wenn dasselbe Modell anderswo akzeptiert wird. Das Handy, mit dem ein Besucher ankommt — fast überall sonst seit 2018 gekauft — erfüllt in der Regel die Voraussetzungen, aber prüfen Sie es, bevor Sie einen Tarif kaufen.
Warum das zu einer China-Reise passt
Weil die zwei Dinge, um die sich Reisende sorgen, vor der Taxifahrt zum Flughafen geklärt sind. Der Tarif wird zu Hause installiert — was hier zählt, da die App-Stores, die Sie bräuchten, schwer zu erreichen sind, sobald Sie auf einer lokalen Verbindung in China sind — und Ihre Apps funktionieren bei der Ankunft weiter, weil Roaming-Daten den internationalen Weg nehmen.
Wenn sich die Flugzeugtüren öffnen, findet das Handy von allein ein Netz, und Ihre Nachrichten, Ihre Mail, Ihre Karten und Ihre Bezahl-Apps laufen weiter wie zuvor. In einem Land, in dem fast alles vom Taxi bis zur Nudelsuppe per QR-Code-Scan bezahlt wird, ist von der ersten Minute an online zu sein kein Luxus.
Ist eine eSIM sicher?
Mindestens so sicher wie eine Plastik-SIM. Das Profil liegt in einem eigenen, gesicherten Chip, es lässt sich nicht aus einer Karte ziehen, die jemand anderes aufgehoben hat, und Installieren oder Entfernen verlangt das entsperrte Handy in Ihrer Hand.